# Ankaï lokal unter Windows (WSL2)

Dieses Setup betreibt Ankaï auf dem eigenen Windows-PC in Ubuntu/WSL2.
Ein separater Server ist nicht erforderlich. Die Oberfläche ist unter
http://localhost:3210 erreichbar. KI-Anbieter benötigen weiterhin Internet
und ihre eigene Anmeldung; dies installiert kein lokales Sprachmodell.

## Installation per Doppelklick

1. `Ankai-Setup.exe` von der Downloadseite herunterladen und öffnen.
2. Dem Assistenten folgen. Er prüft Windows 10 (Build 19041+) / Windows 11,
   richtet fehlendes WSL und Ubuntu ein und fragt nötige Administratorrechte an.
3. Falls ein Neustart nötig ist: Dateien speichern und neu starten. Nach Anmeldung
   mit demselben Windows-Benutzer setzt der Assistent fort; alternativ EXE erneut öffnen.
4. In der Ubuntu-Ersteinrichtung einen Linux-Benutzer und ein Passwort anlegen.
   Der Assistent erklärt die Eingaben. Bei Passwörtern werden keine Zeichen angezeigt.
5. Die Desktop-Verknüpfung **Ankai** startet den lokalen Server unsichtbar und öffnet
   Ankaï als eigenes App-Fenster ohne Browser-Adressleiste (Edge oder Chrome erforderlich).
   **Ankai Zugangsdaten** zeigt das zufällig erzeugte lokale Passwort.

Es müssen keine PowerShell-Befehle eingegeben werden. Der Installer ist noch nicht
signiert; Windows kann daher eine Herausgeber-/SmartScreen-Warnung anzeigen.
Der vollständige Test auf einem frischen Windows-PC steht weiterhin aus.

Unter **Einloggen** installiert Ankaï fehlende Codex-, Claude-Code- und Antigravity-CLIs automatisch über die offiziellen Hersteller-Installer im Ubuntu-Benutzerkonto. Danach erscheint direkt der jeweilige Browser-Login. Windows-Anmeldungen werden nicht übernommen.
Bei Fehlern stehen Details im Fenster und unter
`%LOCALAPPDATA%\AnkaiSetup\scripts\windows\setup.log`.
Hardware-Virtualisierung muss im BIOS/UEFI aktiviert sein; der Assistent kann diese
Firmware-Einstellung nicht selbst ändern. Er erzwingt keinen Neustart.

Als Alternative bleibt das Quell-ZIP mit `scripts/windows/Install-Ankai.ps1` verfügbar.

## Daten und Grenzen

Daten und Konfiguration liegen innerhalb der Ubuntu-Distribution unter
`~/.local/share/ankai/app`. Mit gestopptem Ankaï den gesamten Ordner sichern.
Das Setup übernimmt keine Daten, Geheimnisse oder Provider-Anmeldungen aus der
Quellinstallation. Eine vorhandene Installation wird nicht überschrieben.
Für Updates die Setup-EXE erneut öffnen; sie bezieht den neuesten Release-Stand. Backups bleiben empfohlen. Eine automatische Deinstallation ist nicht enthalten.

Der Windows-EXE-Assistent installiert die Anwendung innerhalb von WSL2. Windows-Dateien sind aus
Ubuntu unter `/mnt/c/…` erreichbar. Docker-Sandbox, Sprachtranskription und optionale
Werkzeuge brauchen bei Bedarf zusätzliche Einrichtung. Agenten laufen mit den
Rechten des Ubuntu-Benutzers und können dessen erreichbare Dateien ändern.

Die Skripte wurden unter Linux geprüft. Ein vollständiger Installationstest auf
Windows einschließlich Desktop-Verknüpfung und Provider-Login steht noch aus.

## Windows-App-Fenster und Zugangsdaten

Der Desktopstarter wartet auf den lokalen Server, bevor er das App-Fenster öffnet.
Ein zweiter Start verwendet den laufenden Server weiter. Der lokale Server bleibt
auch nach Schließen des App-Fensters im Hintergrund aktiv; ein Windows-Neustart
beendet ihn. Die separate Browserprofilablage liegt unter
`%LOCALAPPDATA%\Ankai\BrowserProfile` und merkt sich die Anmeldung.

**Ankai Zugangsdaten** zeigt Benutzer und Passwort in einem Dialog mit Kopierknopf.
Falls der Start fehlschlägt, bleibt eine Fehlermeldung sichtbar. Server-Protokolle
liegen unter `%LOCALAPPDATA%\Ankai\server.log` und `server-error.log`.
Es müssen keine Terminalfenster offen bleiben und keine URLs abgetippt werden.

Bei einer vorhandenen Installation kann das neue Setup erneut ausgeführt werden,
um ausschließlich die Windows-Starter und Verknüpfungen zu erneuern; die Ubuntu-
Anwendung und ihre Daten werden dabei weiterverwendet.

## Aktueller Stand über eine bereits heruntergeladene EXE

Das Setup fragt beim Öffnen eine HTTPS-Versionsdatei ab und lädt bei Bedarf das
neueste Quellpaket. SHA-256 und Paketversion werden vor der Ausführung geprüft.
Der Downloadkanal wird beim Bauen über `ANKAI_WINDOWS_MANIFEST_URL` festgelegt.
Ohne Internet bleibt der mitgelieferte Stand verfügbar; der Assistent meldet,
wenn er ein Update nicht laden konnte.

Bei einer vorhandenen Installation werden neue Abhängigkeiten vor dem Umschalten
in einem getrennten Verzeichnis installiert. Laufende KI-Aufträge verhindern ein
Update. Veränderliche Installationsdateien und Daten wandern einmalig nach
`~/.local/share/ankai/local-state`; beide Codeversionen zeigen danach auf dieselben
Dateien. Die vorige Codeversion und eine Datenbankkopie bleiben für die Rückkehr
erhalten. Der neue Server muss tatsächlich starten, sonst wird der Code zurückgesetzt.
Die Setup-EXE aktualisiert damit auch eine vorhandene Installation, ohne neue
Passwörter zu erzeugen. Anbieter-Anmeldungen bleiben in ihrem Ubuntu-Benutzerkonto.

## Automatische App-Updates

Auch die Desktop-Verknüpfung prüft vor dem Öffnen den Releasekanal. Ein kleines
Fortschrittsfenster bleibt während Download und Aktualisierung sichtbar. Ist der
Rechner offline oder ein Update nicht installierbar, öffnet sich die vorhandene
Version. Laufende KI-Aufträge sowie Anbieter-Installationen und Anmeldungen
verschieben die Aktualisierung auf den nächsten Start. Details stehen unter
`%LOCALAPPDATA%\Ankai\update.log` und `update-error.log`.
